Keine Brust gleicht der anderen. Größe, Form, Projektion, Brustansatz, Position der Brustwarzen, Hautbeschaffenheit und das Verhältnis zwischen oberem und unterem Brustpol unterscheiden sich von Frau zu Frau. Selbst die beiden Brüste derselben Frau sind fast nie vollkommen identisch.
Brustformen bei Frauen sind deshalb so individuell wie andere körperliche Merkmale.
Dennoch lassen sich typische Formen und anatomische Merkmale unterscheiden: runde Brüste, tropfenförmige Brüste, kleine oder wenig entwickelte Brüste, asymmetrische Brüste, schmale Brüste, Brüste mit gering ausgeprägtem oberen Brustpol, erschlaffte Brüste oder besondere anatomische Formen wie die tubuläre beziehungsweise tuberöse Brust.
Für Frauen, die mit Größe oder Form ihrer Brust unzufrieden sind, bedeutet eine Brustkorrektur heute nicht automatisch den Einsatz von Brustimplantaten. Eine besonders interessante Möglichkeit ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett.
Dabei wird körpereigenes Fett beispielsweise an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln entnommen, aufbereitet und gezielt in die Brust eingebracht. Dadurch lässt sich nicht nur zusätzliches Volumen schaffen. Der Operateur kann das Eigenfett gezielt auf unterschiedliche Bereiche der Brust verteilen und dadurch Form, Kontur, Proportionen und in geeigneten Fällen auch Asymmetrien beeinflussen.
Dr. Dani Lutfi in Wien hat sich unter anderem auf moderne Verfahren der ästhetischen Brustchirurgie und die Brustvergrößerung mit Eigenfett spezialisiert. Welche Technik für eine bestimmte Brustform geeignet ist, hängt jedoch immer von der individuellen Anatomie und dem gewünschten Ergebnis ab.
Für Patientinnen, die nicht aus Wien kommen, bietet Dr. Lutfi zudem eine Erstberatung per Video an. So kann bereits vor einer möglichen Anreise nach Wien eine erste Einschätzung der Wünsche und möglichen Behandlungsoptionen erfolgen.
Im Internet finden sich zahlreiche Begriffe und vermeintlich eindeutige Kategorien für weibliche Brustformen. Medizinisch lässt sich die Brust jedoch nicht einfach in einige wenige Schubladen einteilen.
Vielmehr bestimmen mehrere anatomische Faktoren gemeinsam das Erscheinungsbild:
Aus diesen Faktoren ergeben sich zahlreiche unterschiedliche Brustformen.
Und genau deshalb sollte auch eine Brustvergrößerung individuell geplant werden.
Es geht nicht darum, jeder Patientin dieselbe vermeintlich „perfekte Brust“ zu geben. Ziel moderner ästhetischer Brustchirurgie sollte vielmehr sein, eine Brustform zu entwickeln, die zu Körperbau, Brustkorb, Taille, Schultern und den persönlichen Vorstellungen der Patientin passt.
Bei einer runden Brust ist das Volumen vergleichsweise gleichmäßig über den oberen und unteren Brustbereich verteilt. Auch der obere Brustpol ist sichtbar gefüllt.
Dadurch kann die Brust insgesamt rund und voll erscheinen.
Eine solche Brustform kann von Natur aus vorhanden sein oder bei einer Brustvergrößerung bewusst stärker betont werden.
Kann eine runde Brust mit Eigenfett vergrößert werden?
Ja, wenn ausreichend Spenderfett vorhanden ist und eine moderate Vergrößerung gewünscht wird.
Bei einer bereits harmonischen runden Ausgangsform kann Eigenfett beispielsweise genutzt werden, um das vorhandene Volumen zu erhöhen, ohne die grundlegende Anatomie stark zu verändern.
Das Fett kann entsprechend der gewünschten Kontur verteilt werden.
Eigenfett kann hier besonders interessant sein für Frauen, die ihre bestehende Brustform grundsätzlich mögen und lediglich mehr Volumen wünschen.
Eine sehr ausgeprägte runde Projektion oder eine deutliche Vergrößerung lässt sich mit Implantaten allerdings häufig planbarer erzielen. Deshalb sollte die Entscheidung zwischen Eigenfett und Implantat nicht allein von der gewünschten Form abhängig gemacht werden.
Die natürliche weibliche Brust wird häufig als tropfenförmig beschrieben.
Dabei befindet sich im unteren Brustbereich mehr Volumen, während der obere Brustpol sanfter ausläuft. Von der Seite entsteht dadurch ein natürlicher Übergang vom Brustkorb zur Brust.
Diese Form wird häufig auch als anatomische Brustform bezeichnet.
Eigenfett bei einer tropfenförmigen Brust
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann besonders interessant sein, wenn die vorhandene natürliche Form erhalten und lediglich vergrößert oder gezielt modelliert werden soll.
Der große Vorteil besteht darin, dass kein vorgegebenes Implantat die gesamte Form bestimmt.
Stattdessen kann Fett gezielt in ausgewählte Bereiche eingebracht werden.
So kann beispielsweise der untere Brustpol betont werden, während im oberen Bereich ein weicher Übergang erhalten bleibt.
Das Ziel kann eine natürlich vergrößerte Brust sein, die weiterhin wie die eigene Brust wirkt – nur voller und harmonischer proportioniert.
Eine kleine Brust ist zunächst keine medizinische Auffälligkeit, sondern eine vollkommen normale anatomische Variante.
Manche Frauen empfinden ihre Brust dennoch als zu klein oder nicht proportional zu ihrem übrigen Körper.
Dabei muss eine Brustvergrößerung nicht zwangsläufig mit einem Implantat erfolgen.
Kleine Brust mit Eigenfett vergrößern
Gerade bei Frauen, die sich eine moderate und natürlich wirkende Brustvergrößerung wünschen, kann Eigenfett eine Option darstellen.
Dafür muss allerdings ausreichend Fettgewebe an geeigneten Entnahmestellen vorhanden sein.
Das Fett wird beispielsweise an:
entnommen und anschließend aufbereitet.
Damit entstehen zwei mögliche ästhetische Effekte: Die Entnahmeregion kann durch die Liposuktion konturiert werden, während gleichzeitig das Brustvolumen aufgebaut wird.
Allerdings ist Eigenfett kein Implantat und kann deshalb nicht unbegrenzt Volumen erzeugen. Zudem heilt nicht das gesamte transplantierte Fett dauerhaft ein.
Wer eine sehr deutliche Vergrößerung wünscht, benötigt deshalb möglicherweise mehrere Eigenfettbehandlungen oder sollte mit dem Chirurgen auch über Implantate beziehungsweise kombinierte Verfahren sprechen.
Viele Frauen besitzen ausreichend Brustgewebe, vermissen jedoch die Fülle im oberen Bereich der Brust.
Der sogenannte obere Brustpol kann beispielsweise nach Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsverlust oder aufgrund der natürlichen Anatomie weniger ausgeprägt sein.
Die Brust wirkt dann insbesondere im Dekolleté weniger voll.
Oberen Brustpol mit Eigenfett aufbauen
Hier zeigt sich eine wesentliche Stärke des Eigenfetttransfers: Das Fett kann gezielt in ausgewählte Brustbereiche eingebracht werden.
Fehlt insbesondere im oberen Brustbereich Volumen, kann der Chirurg prüfen, ob dieser Bereich durch Eigenfett gezielt aufgebaut werden kann.
Dadurch lässt sich das Dekolleté unter Umständen voller gestalten, ohne dass zwangsläufig ein Implantat erforderlich ist.
Wie stark sich der obere Brustpol aufbauen lässt, hängt jedoch von der Ausgangsanatomie, der Gewebequalität und der Menge des sicher transplantierbaren Fettgewebes ab.
Bei manchen Frauen zeigen Brustvolumen und/oder Brustwarzen stärker nach außen. Gleichzeitig kann der Abstand zwischen den Brüsten größer erscheinen.
Die Form des Brustkorbs und die natürliche Position der Brustbasis spielen dabei eine wichtige Rolle.
Kann Eigenfett den Abstand zwischen den Brüsten verkleinern?
Eigenfett kann genutzt werden, um bestimmte Konturen zu beeinflussen. Die grundlegende Anatomie des Brustkorbs und die Position der Brustbasis lassen sich dadurch jedoch nicht beliebig verändern.
In geeigneten Fällen kann zusätzliches Volumen im medialen, also körpermittigen Bereich der Brust dazu beitragen, den Übergang zum Dekolleté voller erscheinen zu lassen.
Hier ist eine besonders sorgfältige anatomische Planung notwendig.
Eine seriöse Brustchirurgie verspricht deshalb nicht, jede anatomische Ausgangsform vollständig verändern zu können.
Ungleiche Brüste sind ausgesprochen häufig.
Bei vielen Frauen ist eine Brust etwas größer, höher, breiter oder stärker ausgeprägt als die andere.
Geringfügige Brustasymmetrien sind vollkommen normal.
Deutlichere Unterschiede können jedoch ästhetisch störend sein. Dabei kann sich die Asymmetrie beispielsweise auf Volumen, Brustwarzenposition, Unterbrustfalte oder Brustform beziehen.
Brustasymmetrie mit Eigenfett ausgleichen
Für ausgewählte Volumenunterschiede kann Eigenfett besonders interessant sein.
Statt beide Brüste mit identischem Volumen zu behandeln, lässt sich das Fett individuell verteilen.
Beispielsweise kann die kleinere Brust stärker aufgebaut werden als die größere.
Auch einzelne Bereiche können gezielt behandelt werden, wenn nicht die gesamte Brust, sondern beispielsweise nur der obere oder mediale Bereich weniger ausgeprägt ist.
Damit ermöglicht Eigenfett eine sehr individuelle Volumenkorrektur.
Wichtig ist allerdings: Nicht jede Brustasymmetrie ist ausschließlich ein Volumenproblem.
Unterscheiden sich beispielsweise Brustwarzenposition, Hautüberschuss oder Position der Unterbrustfalte deutlich, können zusätzliche chirurgische Maßnahmen notwendig sein.
Schwangerschaft und Stillzeit können die Brust erheblich verändern.
Während der Schwangerschaft nimmt das Brustvolumen häufig zu. Nach dem Abstillen kann ein Teil dieses Volumens wieder verloren gehen.
Manche Frauen beschreiben ihre Brust anschließend als:
Brust nach Schwangerschaft mit Eigenfett auffüllen
Wenn vor allem Volumen verloren gegangen ist und kein ausgeprägter Hautüberschuss besteht, kann eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eine Möglichkeit darstellen.
Das fehlende Volumen kann gezielt ergänzt werden, während die grundsätzliche natürliche Brustform erhalten bleibt.
Besteht dagegen eine deutliche Erschlaffung mit überschüssiger Haut und abgesunkener Brustwarzenposition, reicht eine reine Volumenzugabe möglicherweise nicht aus.
Dann kann eine Bruststraffung, gegebenenfalls kombiniert mit Eigenfett, sinnvoller sein.
Auch eine größere Gewichtsabnahme kann das Erscheinungsbild der Brust verändern.
Da die weibliche Brust zu einem Teil aus Fettgewebe besteht, kann mit sinkendem Körpergewicht auch Brustvolumen verloren gehen.
Zurückbleiben können eine kleinere, weniger gefüllte oder erschlaffte Brust und überschüssige Haut.
Eigenfett nach Gewichtsverlust
Wenn genügend Fettreserven vorhanden sind, kann Eigenfett genutzt werden, um verlorenes Volumen teilweise wiederherzustellen.
Nach einer sehr starken Gewichtsabnahme besteht allerdings häufig zusätzlich ein relevanter Hautüberschuss.
In diesem Fall muss geprüft werden, ob eine Bruststraffung erforderlich ist.
Idealerweise sollte das Körpergewicht vor einer ästhetischen Brustoperation möglichst stabil sein.
Im Laufe des Lebens kann sich die Position der Brust verändern.
Schwangerschaften, Stillzeit, Gewichtsschwankungen, Hautalterung, genetische Faktoren und die Schwerkraft können dazu beitragen, dass Brustgewebe absinkt.
Medizinisch wird ein Absinken der Brust als Mastoptose bezeichnet.
Kann eine hängende Brust nur mit Eigenfett behandelt werden?
Hier ist eine wichtige Abgrenzung notwendig.
Eigenfett erzeugt Volumen, entfernt aber keine überschüssige Haut.
Bei einer leichten Volumenleere kann Eigenfett dazu beitragen, bestimmte Bereiche wieder aufzufüllen.
Bei einer ausgeprägten Ptosis kann dagegen eine Bruststraffung notwendig sein, um überschüssige Haut zu entfernen und das Brustgewebe neu zu positionieren.
Eine Bruststraffung kann wiederum mit Eigenfett kombiniert werden, wenn zusätzlich Volumen aufgebaut oder bestimmte Konturen optimiert werden sollen.
Die tubuläre beziehungsweise tuberöse Brust ist keine bloße Geschmacksfrage bezüglich der Brustform, sondern eine angeborene Entwicklungsvariante.
Typische Merkmale können unter anderem sein:
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein und nur eine oder beide Brüste betreffen.
Kann eine tubuläre Brust mit Eigenfett korrigiert werden?
Eigenfett kann bei bestimmten tubulären Brustformen eine wichtige Rolle spielen.
Hier geht es nicht ausschließlich darum, die Brust größer zu machen. Vielmehr müssen die anatomischen Engstellen und fehlenden Volumenbereiche berücksichtigt werden.
Eigenfett kann insbesondere genutzt werden, um Volumendefizite gezielt aufzufüllen und die Kontur der Brust zu modellieren.
Je nach Ausprägung können jedoch zusätzliche operative Techniken zur Erweiterung oder Umformung des eingeengten Brustgewebes erforderlich sein.
Die wissenschaftliche Literatur beschreibt Fetttransplantationen auch als Bestandteil der Behandlung tuberöser Brüste. Entscheidend sind dabei die individuelle Ausprägung und ausreichende Fettreserven.
Manche Frauen besitzen eine relativ schmale Brustbasis. Die Brust nimmt dadurch auf dem Brustkorb weniger Breite ein und kann stärker nach vorne projizieren.
Eine schmale Brust ist zunächst eine anatomische Variante.
Bei einer Vergrößerung muss die bestehende Brustbasis unbedingt berücksichtigt werden.
Eigenfett bei einer schmalen Brust
Eigenfett kann in geeigneten Fällen genutzt werden, um Übergänge und ausgewählte Bereiche der Brust weicher zu gestalten.
Die natürliche Brustbasis kann jedoch nicht unbegrenzt verbreitert werden.
Genau deshalb sollte bei einer Brustvergrößerung nicht ausschließlich die gewünschte Körbchengröße betrachtet werden.
Die Breite des Brustkorbs und die vorhandene Brustbasis sind wesentliche Faktoren für ein harmonisches Ergebnis.
Bei einigen Frauen besteht von Natur aus ein größerer Abstand zwischen den Brüsten.
Die Ursache kann unter anderem in der Form des Brustkorbs und der Position der Brustbasen liegen.
Eigenfett kann in ausgewählten Fällen eingesetzt werden, um den inneren Brustbereich stärker zu konturieren.
Es wäre jedoch unseriös zu versprechen, dass sich anatomisch weit auseinanderliegende Brustbasen allein durch Fetttransfer beliebig annähern lassen.
Das Ziel besteht vielmehr darin, innerhalb der individuellen anatomischen Möglichkeiten eine harmonischere Kontur zu schaffen.
Nicht nur das Brustvolumen kann asymmetrisch sein. Auch Position, Größe und Form der Brustwarzenhöfe können unterschiedlich ausfallen.
Eine reine Eigenfettbehandlung verändert die Position der Brustwarze nicht gezielt.
Besteht die sichtbare Asymmetrie hauptsächlich aufgrund unterschiedlicher Brustvolumina, kann eine Volumenkorrektur das Gesamtbild harmonisieren.
Bei ausgeprägten Unterschieden der Brustwarzenposition können dagegen andere chirurgische Verfahren erforderlich sein.
Sehr schlanke Patientinnen wünschen sich häufig eine besonders natürliche Brustvergrößerung, besitzen gleichzeitig aber nur geringe Fettreserven.
Ob eine Brustvergrößerung mit Eigenfett möglich ist, muss deshalb individuell beurteilt werden.
Entscheidend ist nicht allein das Körpergewicht. Relevant ist, ob ausreichend geeignetes Fettgewebe gewonnen werden kann, ohne an den Entnahmestellen unharmonische Konturen zu verursachen.
Steht nicht genügend Fett zur Verfügung oder wird eine deutlich größere Volumenzunahme gewünscht, können Implantate oder andere Behandlungskonzepte sinnvoller sein.
Eine medizinisch definierte „perfekte Brustform“ gibt es nicht.
Ästhetische Vorstellungen verändern sich zwischen Kulturen, Generationen und Personen. Hinzu kommt, dass dieselbe Brustform bei unterschiedlichen Körperproportionen vollkommen anders wirken kann.
Für Dr. Lutfi steht deshalb die individuelle Anatomie im Vordergrund.
Eine Brust sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel von:
Brust – Brustkorb – Schultern – Taille – Hüfte – Körpergröße – Gewebequalität – persönlichen Vorstellungen.
Das Ziel einer Brustvergrößerung sollte deshalb nicht sein, eine standardisierte Idealform zu kopieren.
Vielmehr geht es darum, Volumen und Proportionen individuell zu planen.
Es gibt nicht die eine Brustform, die für Eigenfett geeignet ist.
Besonders interessant kann die Methode jedoch sein bei:
Ob die Methode tatsächlich geeignet ist, muss immer individuell untersucht werden.
Bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten werden Größe, Form und Projektion wesentlich durch das ausgewählte Implantat beeinflusst.
Eigenfett funktioniert anders.
Das aufbereitete Fett wird in kleinen Mengen gezielt in unterschiedliche Gewebebereiche eingebracht.
Dadurch kann der Operateur die Verteilung des zusätzlichen Volumens stärker individualisieren.
Einfach gesagt:
Es wird nicht nur entschieden, wie viel zusätzliches Volumen die Brust erhält, sondern auch, wo dieses Volumen benötigt wird.
Genau das macht Eigenfett für die Korrektur von Konturen und ausgewählten Asymmetrien interessant.
Eine Eigenfett-Brustvergrößerung besteht im Wesentlichen aus drei Schritten.
Zunächst wird körpereigenes Fett an geeigneten Körperregionen gewonnen.
Mögliche Bereiche sind beispielsweise Bauch, Taille, Hüfte, Flanken oder Oberschenkel.
Welche Regionen infrage kommen, wird anhand der individuellen Fettverteilung festgelegt.
Das gewonnene Fett wird anschließend aufbereitet, damit es für die Transplantation verwendet werden kann.
Anschließend wird das Eigenfett mit feinen Kanülen in die Brust eingebracht.
Dabei kann das Fett auf verschiedene Bereiche verteilt werden, um Volumen und Kontur entsprechend der anatomischen Voraussetzungen zu gestalten.
Ein Teil des transplantierten Fettgewebes wird in den folgenden Monaten wieder resorbiert. Das eingeheilte Fett verbleibt anschließend als körpereigenes Gewebe.
Diese Frage ist besonders wichtig für realistische Erwartungen.
Nicht 100 Prozent des transplantierten Fettgewebes wachsen dauerhaft ein.
Die wissenschaftlichen Ergebnisse unterscheiden sich abhängig von Operationstechnik, Messmethode und Patientenkollektiv deutlich.
Deshalb lässt sich vor einer Behandlung keine seriöse Garantie geben, wie viel Prozent des übertragenen Volumens bei einer bestimmten Patientin langfristig erhalten bleiben.
Das endgültige Ergebnis sollte entsprechend erst nach Abschluss der relevanten Einheilungs- und Resorptionsphase beurteilt werden.
Bei einem größeren Volumenwunsch kann gegebenenfalls eine weitere Eigenfettbehandlung erforderlich sein.
Für geeignete Patientinnen bietet die Methode mehrere besondere Eigenschaften:
Körpereigenes Material:
Für den Volumenaufbau wird eigenes Fettgewebe verwendet.
Kein Brustimplantat:
Patientinnen können ihre Brust vergrößern lassen, ohne ein Implantat einzusetzen.
Natürliches Tastgefühl:
Das dauerhaft eingeheilte Fett ist körpereigenes Gewebe.
Individuelle Modellierung:
Volumen kann gezielt auf bestimmte Bereiche der Brust verteilt werden.
Korrektur von Asymmetrien:
Unterschiedliche Volumina können individuell behandelt werden.
Körperkonturierung:
Durch die notwendige Fettabsaugung können gleichzeitig ausgewählte Spenderregionen konturiert werden.
Keine implantatspezifischen Komplikationen:
Ohne Implantat gibt es beispielsweise keine implantatbedingte Kapselfibrose oder Implantatruptur.
Gerade weil Eigenfett viele ästhetische Möglichkeiten bietet, ist eine realistische Beratung wichtig.
Eigenfett ist nicht für jede Patientin und jedes gewünschte Ergebnis die ideale Methode.
Grenzen können insbesondere bestehen, wenn:
In solchen Fällen können Implantate, eine Bruststraffung oder kombinierte Verfahren sinnvoller sein.
Diese Frage lässt sich nicht anhand eines Fotos aus dem Internet beantworten.
Eigenfett kann besonders interessant sein, wenn:
eine moderate Volumenzunahme gewünscht wird, ein natürliches Tastgefühl wichtig ist, kein Implantat eingesetzt werden soll oder bestimmte Volumendefizite gezielt ausgeglichen werden sollen.
Implantate können insbesondere sinnvoll sein, wenn:
eine deutlichere Volumenzunahme oder eine bestimmte Projektion gewünscht wird oder nicht genügend Eigenfett zur Verfügung steht.
Eine Kombination kann sinnvoll sein, wenn:
ein Implantat das Grundvolumen schaffen soll und zusätzlich Eigenfett eingesetzt wird, um bestimmte Übergänge oder Konturen zu verfeinern.
Diese Kombination wird häufig als Hybrid-Brustvergrößerung bezeichnet.
Die entscheidende Frage vor einer Brustvergrößerung lautet deshalb nicht:
„Welche Brustform ist die schönste?“
Sondern:
„Welche Brustform passt zu meiner Anatomie und zu meinen persönlichen Vorstellungen?“
Genau hier beginnt eine individuelle Operationsplanung.
Bei der Untersuchung können unter anderem Brustbasis, Hautqualität, Brustvolumen, Asymmetrien, Brustwarzenposition und Körperproportionen beurteilt werden.
Anschließend lässt sich besprechen, welche Veränderungen realistisch möglich sind und ob Eigenfett, Implantate oder eine Kombination infrage kommen.
Wer eine Brustvergrößerung plant, sollte sich deshalb nicht ausschließlich mit einer bestimmten Körbchengröße beschäftigen.
Die eigentliche Qualität eines ästhetischen Ergebnisses liegt im Zusammenspiel aus Größe, Form, Projektion, Symmetrie und Körperproportionen.
Gerade die Brustvergrößerung mit Eigenfett eröffnet die Möglichkeit, zusätzliches Volumen sehr individuell zu verteilen.
Dr. Dani Lutfi in Wien plant die Behandlung deshalb auf Basis der persönlichen Anatomie und des gewünschten Ergebnisses.
Dabei wird auch offen besprochen, wenn Eigenfett für die gewünschte Veränderung nicht ausreicht und ein anderes oder kombiniertes Verfahren sinnvoller sein könnte.
Sie wohnen nicht in Wien oder möchten für ein erstes Beratungsgespräch nicht extra anreisen?
Dr. Lutfi bietet auch eine Erstberatung per Video an.
Das ist insbesondere für Patientinnen aus anderen österreichischen Bundesländern, Deutschland, der Schweiz oder dem Ausland interessant.
Im Rahmen der Video-Erstberatung können bereits wesentliche Fragen besprochen werden:
Eine endgültige medizinische Beurteilung und Operationsplanung setzt selbstverständlich die erforderliche persönliche Untersuchung voraus.
Sie interessieren sich für eine natürliche Brustvergrößerung mit Eigenfett bei Dr. Dani Lutfi in Wien? Vereinbaren Sie Ihre persönliche Beratung vor Ort oder nutzen Sie die Möglichkeit einer ersten Videoberatung.
Brustformen lassen sich nicht eindeutig in wenige Kategorien einteilen. Häufig werden runde, tropfenförmige, kleine, asymmetrische, erschlaffte, weit auseinanderstehende und tubuläre beziehungsweise tuberöse Brüste unterschieden. Tatsächlich entsteht die individuelle Form jedoch aus zahlreichen Faktoren wie Brustbasis, Volumenverteilung, Projektion, Hautqualität, Brustwarzenposition und Brustkorb. Mischformen sind daher vollkommen normal.
Grundsätzlich gibt es eine große Bandbreite normaler weiblicher Brustformen. Kleine Unterschiede zwischen beiden Brüsten sind ebenfalls üblich. Eine Brust muss weder vollkommen symmetrisch noch rund oder tropfenförmig sein, um medizinisch normal zu sein. Bestimmte Entwicklungsvarianten wie eine ausgeprägte tuberöse Brust weisen dagegen charakteristische anatomische Merkmale auf.
Eine natürliche Brust kann rund, tropfenförmig, klein oder groß sein. Häufig wird ein weicher Übergang im oberen Brustbereich mit mehr Volumen im unteren Brustpol als „natürlich“ wahrgenommen. Es existiert jedoch keine universell perfekte natürliche Brustform. Entscheidend sind immer die individuellen Körperproportionen.
Eine leichte Brustasymmetrie ist sehr häufig. Unterschiede können durch verschieden stark ausgeprägtes Brust- oder Fettgewebe, die Brustbasis, Brustwarzenposition, den Brustkorb oder Entwicklungsunterschiede entstehen. Auch Schwangerschaft, Stillzeit, Alter und Gewichtsschwankungen können vorhandene Asymmetrien verändern.
Bei ausgewählten Volumenasymmetrien kann Eigenfett sehr interessant sein, da unterschiedliche Fettmengen gezielt in beide Brüste beziehungsweise einzelne Bereiche eingebracht werden können. Liegt die Ursache dagegen beispielsweise in einer stark unterschiedlichen Brustwarzenposition oder ausgeprägtem Hautüberschuss, können zusätzliche operative Verfahren notwendig sein.
Eigenfett kann zusätzliches Volumen schaffen und gezielt zur Konturierung bestimmter Brustbereiche eingesetzt werden. Dadurch kann sich auch das Erscheinungsbild der Brustform verändern. Die anatomische Grundstruktur der Brust und des Brustkorbs lässt sich mit Fett jedoch nicht beliebig verändern. Welche Formkorrektur möglich ist, hängt deshalb von der individuellen Ausgangssituation ab.
In geeigneten Fällen ja. Wenn insbesondere im oberen Bereich der Brust Volumen fehlt, kann Eigenfett gezielt zur Volumenergänzung eingesetzt werden. Wie viel zusätzliche Fülle möglich ist, hängt unter anderem von der Haut, dem vorhandenen Brustgewebe und der sicher transplantierbaren Fettmenge ab.
Eigenfett kann genutzt werden, um bestimmte Bereiche der Brust gezielt zu konturieren. Bei geeigneter Anatomie kann dadurch auch der innere Brustbereich voller wirken. Der natürliche Abstand und die Position der Brustbasen werden jedoch wesentlich durch den Brustkorb bestimmt und lassen sich nicht beliebig verändern.
Eigenfett kann Bestandteil der Behandlung einer tubulären beziehungsweise tuberösen Brust sein. Es kann insbesondere dazu verwendet werden, fehlendes Volumen gezielt zu ergänzen und die Kontur zu verbessern. Bei ausgeprägten Formen müssen jedoch häufig weitere chirurgische Techniken berücksichtigt werden. Welche Methode geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.
Eigenfett selbst entfernt keine überschüssige Haut und ersetzt daher keine notwendige Bruststraffung. Bei leichter Volumenleere kann zusätzliches Fett bestimmte Bereiche auffüllen. Bei einer ausgeprägten hängenden Brust kann dagegen eine operative Straffung erforderlich sein. Diese lässt sich bei entsprechender Indikation mit Eigenfett kombinieren.
Eigenfett eignet sich vor allem für eine moderate und natürlich wirkende Volumenzunahme. Wie viel Fett transplantiert werden kann, hängt von der Ausgangsbrust, der Gewebeaufnahmefähigkeit und den vorhandenen Fettreserven ab. Da ein Teil des Fettgewebes nicht dauerhaft einheilt, kann bei größerem Volumenwunsch eine weitere Behandlung notwendig werden.
Ein Teil des transplantierten Fettgewebes wird nach der Behandlung resorbiert. Das erfolgreich eingeheilte Fett verhält sich anschließend grundsätzlich wie körpereigenes Fettgewebe. Dadurch kann es sich auch bei deutlichen späteren Gewichtsveränderungen verändern.
Da eingeheiltes Eigenfett weiterhin Fettgewebe ist, können deutliche Gewichtsveränderungen auch das Brustvolumen beeinflussen. Ein möglichst stabiles Körpergewicht ist deshalb eine gute Voraussetzung für ein langfristig stabiles ästhetisches Ergebnis.
Für Fettabsaugung und Fetttransfer werden kleine Zugänge benötigt. Deshalb wäre die Aussage „vollständig narbenfrei“ medizinisch nicht korrekt. Die erforderlichen Zugänge sind jedoch deutlich kleiner als die Schnitte, die beispielsweise für das Einbringen eines Brustimplantats notwendig sind.
Auch eine Eigenfettbehandlung ist ein operativer Eingriff und damit nicht risikofrei. Mögliche Komplikationen umfassen unter anderem Infektionen, Blutergüsse, Konturunregelmäßigkeiten, Ölzysten, Verkalkungen und Fettgewebsnekrosen. Zudem kann ein größerer Anteil des übertragenen Fettvolumens als erwartet resorbiert werden. Eine ausführliche individuelle Risikoaufklärung erfolgt vor der Operation.
Nicht grundsätzlich. Beide Verfahren besitzen unterschiedliche Möglichkeiten und Grenzen. Eigenfett ist besonders interessant für eine moderate Volumenzunahme, gezielte Konturierung und Patientinnen, die kein Implantat wünschen. Implantate können dagegen größere Volumina und bestimmte Projektionen besser ermöglichen. Entscheidend ist das gewünschte Ergebnis in Verbindung mit der individuellen Anatomie.
Dr. Dani Lutfi bietet eine Erstberatung per Video an. Dabei können Wünsche, Ausgangssituation und grundsätzlich mögliche Behandlungswege besprochen werden. Gerade für Patientinnen mit längerer Anreise nach Wien kann dies den ersten Schritt erheblich erleichtern. Für eine abschließende medizinische Beurteilung und konkrete Operationsplanung ist die erforderliche persönliche Untersuchung vor dem Eingriff notwendig.